Autozulieferer will Produktivität steigern
Webasto erwartet leichtes Umsatzplus

Der Autozulieferer Webasto erwartet für das laufende Jahr einen leichten Umsatzanstieg und will seinen Ertrag auf Vorjahresniveau halten. „Wir erwarten einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro im Vergleich zu 1,28 Milliarden Euro im vergangenen Jahr“, sagte Vorstandschef Franz-Josef Kortüm am Mittwochabend in Stockdorf bei München.

HB/dpa STOCKDORF. Im ersten Halbjahr lag der Umsatz des Herstellers von Schiebe- und Cabriolet-Dächern sowie Standheizungen bei rund 650 Millionen Euro. Angesichts des anhaltenden Drucks auf die Margen müssten die Kosten weiter gesenkt und die Produktivität gesteigert werden.

Dazu plant der Konzern die Einführung eines neuen Arbeitszeitmodells. „Wir müssen mehr im Bereich Personalkosten tun, um wettbewerbsfähige industrielle Arbeitsplätze zu erhalten“, sagte Kortüm. Die Sparpläne wollte der Konzernchef nicht beziffern, in allen Bereichen müsse das Unternehmen aber seine Produktivität im Schnitt um 5 bis 10 Prozent steigern. Diesem Ziel will das Unternehmen auch mit einer Straffung seiner Konzernstruktur näher kommen. So wurde die Zahl der Führungskräfte von 39 auf 19 reduziert. Dies sei aber nicht mit Entlassungen einhergegangen, sagte ein Unternehmenssprecher.

Skeptisch zeigte sich Kortüm hinsichtlich der Ergebnisentwicklung im laufenden Jahr. „Wir werden hart arbeiten, um auf der Größenordnung des letzten Jahres zu bleiben.“ 2002 hatte Webasto einen Gewinn von 30,6 Millionen Euro erzielt. Auch bei einer Konjunkturbelebung sieht der Vorstandschef für das kommende Jahr keine Entspannung des Preisdrucks, vor allem in den USA.

Mittelfristig will Webasto vor allem im Ausland deutlich zulegen. Sowohl in Deutschland als auch im übrigen Europa sowie in den USA und in Asien sei in den nächsten fünf Jahren ein Wachstum von 50 bis 60 Prozent geplant, sagte Kortüm.

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