Autozulieferer
ZF baut China-Präsenz aus

ZF Friedrichshafen hat ein weiteres Werk in China eröffnet. Dort will der drittgrößte deutsche Automobilzulieferer gemeinsam mit einem lokalen Partner Antriebs- und Fahrwerkskomponenten produzieren.

HB FRIEDRICHSHAFEN. An dem zum 1. Juli gegründeten Gemeinschaftsunternehmen halte die auf Schwingungsdämpfer spezialisierte ZF Sachs mit 51 % die Mehrheit, teilte der Konzern am Dienstag mit. Die restlichen 49 % des Kapitals lägen bei der Dongfeng Motor Corp mit Sitz in Wuhan. Das Partnerunternehmen sei mit 40 % Marktanteil in China einer der weltgrößten Hersteller schwerer Nutzfahrzeuge.

Gemeinsam wollen ZF Sachs und Dongfeng Stoßdämpfer für schwere Nutzfahrzeuge vor allem für den chinesischen Markt produzieren. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 1,5 Mill. €. Das Gemeinschaftsunternehmen werde mit 127 Mitarbeitern im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von etwa sieben Mill. € erwirtschaften, prognostizierte ZF. Bis zum Jahr 2008 sei ein Umsatzanstieg auf 11,5 Mill. € geplant. Das Produktionsvolumen von zunächst 670 000 Schwingungsdämpfern werde auf über eine Million Stück pro Jahr steigen.

ZF ist auf dem wachstumsträchtigen chinesischen Markt bereits mit 15 Produktionsstandorten vertreten. Mitte Juli hatte der Konzern mit dem chinesischen Fahrzeughersteller Fawer ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Achsen gegründet, dass im Jahr 2007 rund 100 Mill. € umsetzen soll. Im Jahr 2004 hatte ZF in China einen Umsatz von 255 Mill. € erwirtschaftet. Der Konzern gehört zwei Stiftungen.

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