Autozulieferer

ZF Friedrichshafen übernimmt Boschs Großgetriebe

Die ZF Friedrichshafen AG stärkt ihr Geschäft außerhalb der Automobilbranche: Der Zulieferer übernimmt das Großgetriebegeschäft der Bosch-Tochter Bosch Rexroth AG mit mehr als 1200 Mitarbeitern.
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„Unser Non-Automotive-Segment zu stärken, ist ein wichtiges Ziel unserer langfristigen Unternehmensstrategie“, erklärte ZF-Vorstandschef Stefan Sommer. Quelle: dpa
ZF Friedrichshafen

„Unser Non-Automotive-Segment zu stärken, ist ein wichtiges Ziel unserer langfristigen Unternehmensstrategie“, erklärte ZF-Vorstandschef Stefan Sommer.

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StuttgartDie ZF Friedrichshafen AG übernimmt das Großgetriebegeschäft der Bosch Rexroth AG mit über 1200 Mitarbeitern und 300 Millionen Euro Umsatz. Für ZF bedeutet die Akquisition den Einstieg ins Geschäft mit Industriegetrieben, die etwa in Ölbohrplattformen, Minenfahrzeugen, Tunnelbohrmaschinen oder Seilbahnen im Einsatz sind. „Unser Non-Automotive-Segment zu stärken, ist ein wichtiges Ziel unserer langfristigen Unternehmensstrategie“, erklärte ZF-Vorstandschef Stefan Sommer. ZF erzielte im vergangenen Jahr in der Industrietechnik etwa zwölf Prozent seines Konzernumsatzes von gut 18 Milliarden Euro.

Die Akquisition steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen. Beide Unternehmen hatten vorher schon geschäftlich miteinander zu tun und kennen sich gut. Zum Kaufpreis sagten beide Seiten nichts. Die Akquisition ist deutlich kleiner als die Milliarden-Übernahme des US-Zulieferers TRW im vergangenen Jahr, die kurz vor dem Closing und damit dem endgültigen Vollzug steht.

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