Badarmaturenhersteller
Hansa geht an einen Finanzinvestor

Der Stuttgarter Küchen- und Badarmaturenhersteller Hansa gehört jetzt einem Finanzinvestor. IK Investment Partners kauft die Gruppe, die derzeit laut eigener Aussage Gewinne schreibt, aber einen Haufen Schulden vor sich herschiebt.
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HB FRANKFURT. Zu dem Familienunternehmen mit weltweit rund 1000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 200 Mio. Euro gehört auch die Schweizer Marke KWC. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. "Die Firma schreibt Gewinne", betonte Detlef Dinsel von IK Investment Partners. Er wollte nicht sagen, wie hoch der Schuldenanteil bei der Finanzierung ist. Üblicherweise müssen Finanzinvestoren derzeit rund die Hälfte mit eigenen Mitteln finanzieren - in der Boomzeit vor der Krise waren es oft nur 20 Prozent.

Das auf mittelständische Firmen fokussierte Private-Equity-Haus hatte erst vor einem Monat die Mehrheit an dem norddeutschen Pflegedienstleister GHD erworben. Dinsel machte deutlich, dass im nächsten Jahr bei einigen Firmen im Portfolio ein Verkauf geprüft werde. "Wir haben mittelfristig auch Börsenkandidaten dabei", sagte er. Ein Beispiel sei der Feuerlöscher-Hersteller Minimax.

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