BAE Systems
Kampfjets treiben britischen Rüstungskonzern an

Ein Großauftrag aus Saudi-Arabien – und der Umsatz bei BAE Systems zieht an. Der größte europäische Rüstungskonzern rechnet mit weiter steigenden Erlösen. Davon profitieren die Anleger.

LondonDer Verkauf von Kampfflugzeugen nach Saudi-Arabien hat dem größten europäischen Rüstungskonzern BAE Systems steigende Umsätze eingebracht. Die Erlöse wuchsen im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf 17,9 Milliarden Pfund (23 Milliarden Euro), wie das britische Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Auch der Verkauf von Ausrüstungen für Eurofighter-Flugzeuge und eine höhere Nachfrage von Marine-Einheiten hätten das Geschäft angekurbelt, hieß es.

Der Betriebsgewinn von BAE Systems kletterte um 15,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Pfund. Unterm Strich legte der Ertrag um ein Viertel auf 918 Millionen Pfund zu. Die Aktionäre sollen davon 20,9 Pence pro Aktie als Dividende ausgeschüttet bekommen, ein Plus von 0,4 Pence.

Im laufenden Jahr wollen die Briten weiter zulegen. BAE könnte davon profitieren, dass sich die von der Finanzkrise ausgelösten Rückgänge in den Verteidigungsbudgets in den USA und Europa allmählich erholen. Rüstungsausgaben von Staaten, die ihre Haushalte zu großen Teilen über Öl- und Gasexporte finanzieren, könnten dagegen abschmelzen. BAE Systems baut Kampfflugzeuge, Panzer sowie elektronische Systeme für das Militär und stellt auch Raketen, Granaten sowie Munition her.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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