Bahn-Chef greift Siemens und Bombardier an
Mehdorn schiebt Schuld auf ICE-Hersteller

Bahn-Chef Hartmut Mehdorn gibt den ICE-Herstellern Siemens und Bombardier die Schuld an den Problemen mit den Zugachsen. Die Achsen der Züge müssten statt alle 480 000 Kilometer derzeit alle 30 000 Kilometer kontrolliert werden.

HB DÜSSELDORF. Dies sei so, "als ob ein Autofahrer alle sechs Wochen zum TÜV müsste", sagte Mehdorn der "Bild"-Zeitung. Der Autobesitzer würde dem Autobauer in diesem Fall auch ein paar deutliche Worte sagen, schätzte Mehdorn. "Wir erwarten daher, dass die Industrie ihr Leistungsversprechen einhält." Der Unmut vieler Reisenden sei verständlich. Die Kritik an der Bahn sei aber nicht gerechtfertigt.

Grund für die verstärkten Kontrollen ist ein Riss, der in der Radsatzwelle eines ICE entdeckt wurde. Wegen der Sonderkontrollen der Achsen müssen Bahnreisende derzeit überfüllte Abteile und unplanmäßiges Umsteigen in Kauf nehmen.

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