Industrie
Bahnindustrie - Auftragslage im Inland weiter schwach

Die deutsche Bahnindustrie leidet nach Angaben ihres Branchenverbandes VDB immer noch unter schwacher Auftragslage im Inland und rechnet für 2005 mit einem weiteren Umsatzminus.

HB BERLIN. Seit nunmehr zwei Jahren halte der negative Trend bei Inlandsaufträgen für die Bahntechnik-Firmen an, sagte VDB-Hauptgeschäftsführer Michael Clausecker der „Berliner Zeitung“ vom Samstag. „Ein Anlass zur Entwarnung besteht derzeit nicht.“ Die Branche erwarte einen Umsatzrückgang von zehn bis 15 Prozent, was sich auch in der Beschäftigung niederschlagen werde. Die Flaute sei besonders bei der Bestellung neuer Fahrzeuge spürbar, wurde Clausecker weiter zitiert. Zudem seien die Genehmigungsverfahren für Projekte der Bahninfrastruktur nach wie vor kompliziert und behinderten somit die Auftragsvergabe. „Regelmäßig werden Investitionsmittel aus dem Bundeshaushalt nicht ausgegeben“, sagte Clausecker.

Nach früheren Angaben des Verbandes war der Auftragseingang der Branche aus dem Inland 2004 um 35 Prozent eingebrochen. Bereits 2004 hatte die Bahnindustrie fast 2000 Arbeitsplätze und damit rund fünf Prozent der Beschäftigung abgebaut.

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