Industrie
Bahnindustrie fordert vom Bund Bekenntnis zur Bahn

Die deutsche Bahnindustrie erwartet von der neuen Bundesregierung eine Neuausrichtung der Verkehrspolitik mit klaren, verbindlichen Aussagen zur Weiterentwicklung des Schienenverkehrs.

DÜSSELDORF. Eine repräsentative Branchenumfrage der Unternehmensberatung SCI Verkehr, die dem Handelsblatt vorliegt, ergab als wichtigste Forderung den Wunsch nach einer Verstetigung der öffentlichen Investitionen über mehrere Jahre hinweg. Ein kontinuierlicher Mittelfluss sei im Prinzip noch wichtiger als eine Erhöhung der Mittel, erklärten 80 Prozent der befragten Manager.

Durch eine Verstetigung der Investitionen des Bundes in die Schienenwege, die zurzeit bei 3,7 Milliarden Euro liegen, würden die Bahn und die Industrie Planungssicherheit erhalten, erläuterte Michael Clausecker, Geschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie (VDB). „Die aktuell schwierige Lage unserer Branche geht nicht zuletzt auch auf den Streit zwischen Finanz- und Verkehrsministerium über die Freigabe von Mitteln für die Schiene zurück“, sagte Clausecker weiter.

Die Industrie musste nach VDB-Angaben 2004 einen Umsatzrückgang von 26 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro verkraften. Er sei überwiegend auf das schwache Inlandsgeschäft zurückzuführen, weil der größte Kunde, die Deutsche Bahn AG, kaum noch Aufträge vergeben habe.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%