Bahntechnikkonzern
Vossloh trotz Gewinneinbruch optimistisch

Im dritten Quartal ist der Gewinn von Vossloh um satte 44 Prozent eingebrochen. Angesichts der guten Auftragslage blickt der vorstand aber positiv in das nächste Jahr.
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DüsseldorfIns Stocken geratene Geschäfte in China und Russland haben beim erfolgsverwöhnten Bahntechnikkonzern Vossloh zu einem Gewinneinbruch geführt. Der operative Gewinn (Ebit) sackte im dritten Quartal um 44 Prozent auf 23,5 Millionen Euro ab, der Überschuss fiel um 52,4 Prozent auf 12,0 Millionen Euro, wie Vossloh am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um acht Prozent auf 302,4 Millionen Euro. Analysten hatten einen Ergebniseinbruch erwartet.

Angesichts prall gefüllter Orderbücher ist der Vorstand allerdings optimistisch, im kommenden Jahr wieder an Fahrt zu gewinnen. „Unsere Geschäftsperspektive bleibt positiv“, sagte Konzernchef Werner Andree. Er sei zuversichtlich, einen Großteil der verschobenen Projekte bald nachzuholen, so dass 2012 wieder Umsatz- und Ergebnissteigerungen zu erwarten seien. Der Auftragsbestand liege mit rund 1,4 Milliarden Euro weiter auf sehr hohem Niveau und deutlich über dem Vorjahreswert von 1,1 Milliarden.

Vossloh hat seine Ziele für 2011 bereits zwei Mal herunterschrauben müssen und peilt nun einen Umsatz von rund 1,2 (Vorjahr: 1,35) Milliarden Euro an sowie ein Ebit zwischen 90 und 100 (152) Millionen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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