Bahnzulieferer
Gestiegene Nachfrage lässt Vossloh jubeln

Der Bahnzulieferer Vossloh hat sich endgültig von der Krise verabschiedet. Die gestiegene Nachfrage nach Lokomotiven und Nahverkehrsfahrzeugen lässt das Düsseldorfer Unternehmen aufatmen.
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DüsseldorfDer Bahntechnikkonzern Vossloh hat zum Jahresauftakt einen Gewinneinbruch verbucht, seinen Auftragseingang allerdings mehr als verdoppelt. Die Orderflut stimmte den Vorstand zuversichtlich, die Einbußen des ersten Quartals aufzuholen und seine Jahresziele noch erreichen zu können.

Die Bestellungen schnellten in den ersten drei Monaten auf den Rekordwert von 622,8 Millionen Euro nach 261,2 Millionen vor Jahresfrist. Der Auftragsbestand des Konzerns erreichte Ende März mit rund 1,45 Milliarden Euro ebenfalls eine Bestmarke. Der Umsatz sank dagegen in den ersten drei Monaten um rund zwölf Prozent auf 295,4 Millionen Euro, der operative Gewinn (Ebit) sackte um knapp die Hälfte auf 17,9 Millionen Euro ab. Netto blieben dem Konzern noch 10,4 Millionen Euro (Vorjahr: 22,8 Millionen Euro).

Die Einbußen zum Jahresauftakt begründete der Vorstand unter anderem mit gestiegenen Materialkosten. Zudem werde in China ein Großteil der bestellten Schienenbefestigungen erst in der zweiten Jahreshälfte abgerufen.

Im Gesamtjahr peilt Vossloh einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro an und ein Ebit von mehr als 160 Millionen Euro. 2012 sollen die Erlöse dann auf rund 1,5 Milliarden Euro steigen und das Ebit auf mehr als 170 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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