Banknotendrucker
Giesecke & Devrient vor Eigentümerwechsel

Der zwei Schwestern gehörende größte deutsche Banknoten-Druckkonzern Giesecke & Devrient steht vor einer Änderung seiner Gesellschafterstruktur. Dies berichten die „Financial Times Deutschland“ und die „Süddeutsche Zeitung“ übereinstimmend in ihren Samstag-Ausgaben.

HB MÜNCHEN. Die FTD zitiert Firmen-, die SZ Branchenkreise, nach denen Claudia Miller ihren 50- Prozent-Anteil an ihre Schwester Verena von Mitschke-Collande verkaufen will. Damit würde Mitschke-Collande künftig Alleineigentümerin des Konzerns mit 1,2 Mrd. Euro Umsatz und über 7500 Beschäftigten.

Der geplante Eigentumswechsel soll nach den Medienberichten am kommenden Mittwoch auf einer außerordentlichen Sitzung der Aufsichtsgremien besprochen werden. Angeblich wolle Miller ihren Anteil für 200 Mill. Euro veräußern. Wie eine Sprecherin von Giesecke & Devrient am Freitag der FTD sagte, „handelt es sich um Spekulationen, die wir nicht kommentieren“. Sie habe hinzugefügt, Gerüchte über einen Einstieg von Finanzinvestoren entbehrten jeglicher Grundlage. Von der Familie Mitschke-Collande sei zunächst keine Stellungnahme zu erhalten gewesen.

Die Finanztransaktion zwischen den Schwestern lasse den Schluss zu, dass der Konzern auch künftig in Privatbesitz bleiben soll, schreibt die FTD. G&D gehört zu den weltweit führenden Geldnotendruckkonzernen und sieht sich auf Platz drei bei der Chipkartenproduktion. Die Euro-Scheine für Deutschland stammen von G&D und der privatisierten Bundesdruckerei.

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