Barry Callebaut
„Eigentum berechtigt, aber verpflichtet auch“

Der Kakaomarkt hat eine regelrechte Achterbahnfahrt hinter sich. Wie der weltgrößte Schokoladenproduzent Barry Callebaut damit umgeht und ob Schokolade jetzt teurer wird, erklären Dr. Andreas Jacobs (Jacobs und Jürgen Steinemann (CEO Barry Callebaut) im Gespräch.
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Zum Verkauf der deutschen Tochter Stollwerck



Handelsblatt: Herr Jacobs, Sie wollen sich bis Ende des Jahres von Ihrer deutschen Tochter Stollwerck trennen. Wie ist der Stand?

Jacobs: Wir wollen uns von dem Geschäft trennen, weil wir im Verbrauchergeschäft mit Stollwerck nur in einem Land präsent sind. Das ist zu wenig. Außerdem wollen wir Outsourcing-Partner der großen Markenartikler sein und können deshalb nicht gleichzeitig mit Stollwerck unseren Kunden Konkurrenz machen. Deshalb suchen wir einen Käufer, der das Unternehmen voranbringt. Aber wir sind nicht in Eile.

Ist das nur eine Sache des Preises?

Jacobs: Nein, es geht darum, den richtigen strategischen Partner zu finden. Wir haben in der Branche schließlich einen guten Ruf zu verlieren.

Muss man die Braut noch mit weiteren Investitionen schmücken?

Jacobs: Wir investieren natürlich weiter, und Stollwerck ist gut unterwegs.

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