BASF, Bayer
Deutsche Chemieriesen steigern sich

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF strotzt vor Kraft. Bereits vergangene Woche hatte das Unternehmen die Jahresprognose erhöht. Jetzt berichtete es von einer Versechsfachung des Überschusses im dritten Quartal. Der Rivale Bayer hat ebenfalls zugelegt.
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HB FRANKFURT. Das boomende Chemiegeschäft hat dem Branchenprimus BASF auch im traditionell schwächeren Sommerquartal einen kräftigen Gewinnsprung beschert.

Der Überschuss von Juli bis Ende September stieg um eine Milliarde auf 1,2 Mrd. Euro, wie der Ludwigshafener Konzern am Donnerstag mitteilte. Vor allem das Chemiegeschäft von BASF brummte, aber auch in der zuletzt etwas schwächelnden Agrochemiesparte stieg der Umsatz in allen Regionen.

In den Monaten Juli bis September steigerte BASF die Erlöse um 23 Prozent auf 15,8 Mrd. Euro. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen schnellte sogar um 77 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro in die Höhe. Analysten hatten zuletzt im Schnitt einen Anstieg dieser Kennzahl auf 1,96 Mrd. Euro prognostiziert.

BASF hatte bereits in der vergangenen Wochen Eckdaten für das dritte Quartal bekanntgegeben und seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Demnach rechnet das Unternehmen 2010 mit einem Rekordumsatz von rund 63 Mrd. Euro, das wäre rund ein Viertel mehr als im Krisenjahr 2009, und einem bereinigten Betriebsgewinn vor Sondereffekten von über acht Mrd. Euro. Auch das wäre mehr als in den bisherigen Rekordjahren 2007 und 2008. "Wir erwarten, dass wir eine hohe Prämie auf die Kapitalkosten verdienen und deshalb die Dividende erhöhen werden", bekräftigte BASF-Chef Jürgen Hambrecht.

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