Batterieentwicklung
Panasonic steigt bei Elektroauto-Pionier Tesla ein

Der Elektronikkonzern Panasonic hat Anteile an dem amerikanischen Elektroautobauer Tesla erworben. Ziel: Beide Unternehmen wollen Batterien der nächsten Generation für Autos entwickeln. Mit Panasonic hat Tesla bereits den dritten großen Konzern im Haus.
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HB TOKIO. Der japanische Elektronikriese Panasonic steigt beim Elektroauto-Pionier Tesla ein. Der in Osaka ansässige Konzern habe 30 Millionen Dollar in Tesla durch Erwerb von Stammaktien zum Preis von 21,15 Dollar je Aktie investiert, wie beide Unternehmen am Donnerstag bekanntgaben. Die Kapitalbeteiligung der Japaner ist Teil einer auf mehrere Jahre angelegten Zusammenarbeit beider Unternehmen mit dem Ziel, den Markt für Elektroautos auszubauen.

Der gerade an die Börse gegangene Pionier Tesla nutzt derzeit Batteriezellen von mehreren Zulieferern und arbeitet mit Panasonic auch an der Entwicklung von Elektroauto-Batterien der nächsten Generation. Künftig werde Tesla Lithium-Ion-Batteriezellen vorrangig von Panasonic beziehen, hieß es.

Auch der japanische Autokonzern Toyota hat in Tesla investiert, so wie auch Daimler. So liefert Tesla Batterien für den Elektro-Smart aus dem Hause Daimler. Für den Autoriesen Toyota, der sich mit 50 Millionen Dollar an Tesla beteiligt hat, entwickeln die Kalifornier einen Elektroantrieb für den kleinen Geländewagen RAV4.

Tesla häuft seit seiner Gründung 2003 Verluste an und wird nach Schätzung von Firmenchef, Gründer und Mehrheitseigner Elon Musk frühestens in zwei Jahren Gewinne schreiben. Der kleine Hersteller gilt allerdings als Technologievorreiter. Die Partnerschaft mit Panasonic werde es Tesla ermöglichen, seine Batterien weiter zu verbessern und zugleich Kosten zu sparen, sagte Musk in einer gemeinsamen Erklärung.

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