Batteriehersteller
Sanyo geht der Saft aus

Der Batteriehersteller Sanyo muss das erste Halbjahr mit Verlust abschließen. Im Vorjahreszeitraum hatte Sanyo noch einen Gewinn vorweisen können.
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HB TOKIO. Der weltgrößte Hersteller wiederaufladbarer Batterien Sanyo hat im ersten Geschäftshalbjahr einen Verlust verbucht. Angesichts schwacher privater Nachfrage unter anderem nach Digitalkameras sowie gesunkener Unternehmensinvestitionen fiel zwischen April und September ein Fehlbetrag von rund 37,4 Milliarden Yen (277 Mio Euro) an, wie der im japanischen Osaka ansässige Konzern am Donnerstag bekanntgab.

Im Vorjahreszeitraum war unterm Strich noch ein Gewinn von 32,7 Milliarden Yen erwirtschaftet worden. Der Umsatz verringerte sich in der ersten Hälfte des bis 31. März 2010 laufenden Geschäftsjahres um 22,1 Prozent auf 784 Milliarden Yen. Der Konzern wird gerade von dem weltgrößten Verbraucherelektronik- Hersteller Panasonic übernommen und bemüht sich um Kostensenkungen. Für das Gesamtgeschäftsjahr erwartet Sanyo einen Nettoverlust von 30 Milliarden Yen, eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr, als noch ein Fehlbetrag von 93 Milliarden Yen angefallen war. Der Umsatz dürfte um 6,2 Prozent auf 1,66 Billionen Yen zurückgehen.

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