Bau von drei Anlagen in Saudi-Arabien
Araber erteilen Linde Auftrag über 570 Millionen Euro

Der Industriegas-Hersteller und Anlagenbauer Linde hat abermals mehrere Großaufträge in Saudi-Arabien an Land gezogen.

HB WIESBADEN. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird es am Petrochemie-Standort Al Jubail zwei Polyethylen- und eine Luftzerlegungsanlage im Gesamtwert von 570 Millionen Euro bauen. Die Konzerngesellschaft Linde-KCA-Dresden GmbH soll die Anlage im ersten Halbjahr 2008 fertigstellen.

Auftraggeber der beiden Ethylenanlagen ist ein Konsortium unter Führung der teilstaatlichen SABIC (Saudi Basic Industrial Corp.), für die Linde bislang vor allem Sauerstoffanlagen gebaut hat. Das neue Projekt erweitere die Geschäftsbeziehungen um eine neue Technologie, sagte Linde-Vorstand Aldo Belloni. Polyethylen sei einer der wichtigsten Kunststoffe mit hoher Nachfrage in China und Indien. Vor wenigen Tagen hatte Linde bereits den Zuschlag für eine Ethylenanlage gemeinsam mit Samsung Engineering erhalten.

Die von Mitsubishi Heavy Industries bestellte Luftzerlegungsanlage wird nach Angaben von Linde eine der weltweit größten und soll rund 70 Millionen Euro kosten. Die Golfregion sei mit ihrer Öl- und Gasindustrie neben China der größte Markt für solche Anlagen zur Sauerstofferzeugung. Linde hat dorthin in den vergangenen drei Jahren Luftzerlegungsanlagen für über 280 Millionen Euro geliefert.

Unlängst hatte Linde bereits einen Millionenauftrag in Saudi Arabien zum Bau einer petrochemischen Basisanlage, einem so genannten Ethylen-Cracker, erhalten.

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