Baubranche
ACS baut seine Anteile von Hochtief aus

Der spanische Großaktionär von Hochtief erhöht seinen Anteil an dem Baukonzern auf 30 Prozent. Dieser geht bislang davon aus, dass ACS nichts am gegenwärtigen Status quo ändern will - und tritt damit Übernahmegerüchten entgegen.

ESSEN/MADRID. Der spanische Baukonzern Actividades de Construcciones y Servicios (ACS) hat seinen Anteil am deutschen Bau- und Dienstleistungskonzern Hochtief auf rund 30 Prozent erhöht. Mit einer Übernahme durch den spanischen Baukonzern rechne das im MDax notierte Unternehmen nicht.

„Wir haben keine Kenntnis, dass ACS etwas am Status quo ändern will“, sagte ein Sprecher am Montag auf Anfrage. Der spanische Großaktionär hatte mitgeteilt, seine indirekte Beteiligung von 4,9 Prozent in eine direkte umgewandelt zu haben. Damit kontrolliere das Unternehmen rund 30 Prozent an Hochtief. Die Hochtief-Aktie fiel in einem sehr schwachen Markt um rund vier Prozent.

ACS war im März 2007 bei den Essenern eingestiegen. Die Spanier hatten für rund 1,3 Milliarden Euro den Hochtief-Anteil von 25,08 Prozent der Beteiligungsgesellschaft Custodia des Milliardärs August von Finck übernommen. ACS hatte damals zugesichert, den Anteil am deutschen Konkurrenten nicht aufstocken zu wollen.

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