Baubranche
Konjukturprogramme tragen Hochtief

Der Baukonzern Hochtief ist optimistisch, die Krise ohne größere Blessuren zu überstehen. Das hat vor allem mit den staatlichen Konjunkturpaketen zu tun.

HB ESSEN. Deutschlands größter Baukonzern Hochtief will dank der milliardenschweren staatlichen Konjunkturprogramme ohne größere Turbulenzen durch die Wirtschaftskrise kommen. Hochtief gehe weiter davon aus, beim Vorsteuerergebnis und beim Konzerngewinn ein "ähnlich hohes Ergebnisniveau" wie im Rekordjahr 2008 erreichen zu können, sagte Konzernchef Herbert Lütkestratkötter bei der Hauptversammlung in Essen laut Redetext. Auftragsbestand, -eingang und Umsatz würden aber weiter unterhalb der Zahlen des Vorjahres erwartet. Hochtief hatte 2008 den Gewinn dank eines florierenden Auslandsgeschäfts um gut 24 Prozent auf 175 Mio. Euro gesteigert. "Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten und in der gesamten Weltwirtschaft waren und sind wir erfolgreich", bilanzierte Lütekstratkötter. Die Krise lasse es aber "nicht zu, neue Rekordwerte zu versprechen", räumte er ein.

Der Konzern, der sich durch Zukäufe in den USA verstärkt hatte, sehe in den Vereinigten Staaten großes Potenzial, da die milliardenschweren Konjunkturausgaben auch in den Bausektor fließen sollten. Hochtief gehe davon aus, dass erste Aufträge im zweiten Halbjahr umgesetzt werden könnten. Der Konzern erwarte, dass der US-Baumarkt weitgehend stabil bleibe. Hochtief sehe sich als gut durchfinanziert an. Der Konzern plane derzeit keine konkreten Maßnahmen für einen erneuten Aktienrückkauf, sagte der Hochtief-Chef weiter.

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