Baubranche
Züblin steigert Konzernleistung auf 1,55 Milliarden Euro

Der Baukonzern Züblin hat im Jahr 2005 seine Konzernleistung um acht Prozent auf 1,55 Milliarden Euro gesteigert. Voraussichtlich würden weniger als die geplanten rund 350 Stellen gestrichen.

HB STUTTGART. Dabei wurde ein Jahresüberschuss von 28 Millionen Euro erzielt, wie Vorstandsmitglied Hanns-Peter Ohl am Montag in Stuttgart berichtete. „Mit der seit März 2006 betriebenen Integration der deutschen Hoch- und Ingenieurbauaktivitäten der Kölner Strabag AG entwickelt sich Züblin auf dem deutschen Baumarkt zum Marktführer für Hoch- und Ingenieurbau.“ Der neue Züblin-Konzern werde ab 2007 eine Bauleistung von rund 2,5 Milliarden Euro erwirtschaften.

Der Betriebsgewinn (EBITA) des Konzerns habe sich von 21 Millionen Euro 2004 auf 61 Millionen Euro im vergangenen Jahr erhöht, sagte Ohl. Der Auftragseingang sei im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gestiegen. Während er im Inland nur leicht zulegt habe, habe sei der Auftragseingang im Ausland um rund 80 Prozent gewachsen. „Wir haben den Turn Around im nicht so erfolgreichen Auslandsgeschäft geschafft“, sagte Ohl. Der Auslandsanteil habe bei 32 Prozent gelegen.

In den ersten vier Monaten dieses Jahres kam Züblin nach Ohls Angaben auf eine Leistung von 516,5 Millionen Euro, einen Auftragseingang von 541 Millionen Euro und einen Auftragsbestand von 1,66 Milliarden Euro. Für das laufende Geschäftsjahr plant Züblin eine Konzernleistung von 2,1 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigte zum Jahresende 6820 Mitarbeiter, davon rund 3800 in Deutschland.

Die österreichische Strabag SE hat ihren Anteil an der Ed. Züblin AG auf rund 57 Prozent aufgestockt. Der andere Großaktionär, die Stuttgarter Familie Lenz, hält 43 Prozent. Lenz hat für die Züblin- Hauptversammlung am 22. Juni die Bestellung eines Sonderprüfers gefordert. Er soll unter anderem die Umstände des Strabag-Einstiegs prüfen. Auf dem Aktionärstreffen soll nach dem Willen der Strabag der Vertreter der Familie Lenz, Eberhard Lenz, nicht mehr in den Aufsichtsrat wiedergewählt werden. Lenz wollte selber die Mehrheit an Züblin erwerben, unterlag in einem monatelangem Bieterkampf aber der Strabag.

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