Baukonzern
Hochtief muss mit geringeren Gewinnen leben

Der Baukonzern Hochtief hat vor Steuern etwas weniger verdient. Das liegt vor allem an Abschreibungen auf das Tochterunternehmen Leighton.
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HB ESSEN. Mitten im Übernahmekampf hat der Baukonzern Hochtief wegen Abschreibungen bei seiner australischen Tochter Leighton ein geringeres Vorsteuerergebnis erzielt. Das Unternehmen teilte am Donnerstag in Düsseldorf mit, das Ergebnis vor Steuern (EBT) sei auf 128,6 Millionen Euro zurückgegangen (Vorjahr 141,0 Millionen Euro).

Unter dem Strich allerdings betrug der Gewinn 54,6 Millionen Euro nach 35,3 Millionen Euro, die Leigthon Belastungen schlugen hier nicht voll durch. Zudem liefen fast alle anderen Sparten sehr gut. Der Umsatz kletterte von Juli bis September auf 4,677 (Vorjahr: 4,597) Milliarden Euro. Der Auftragseingang lag mit 6,409 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 7,224 Milliarden Euro.

Die drei Sparten Hochtief Europe, Real Estate und Services legen die Essener zusammen und wollen damit jährlich 40 Millionen Euro einsparen. Zudem will das Unternehmen in den kommenden Jahren in die großen Wachstumsmärkte wie Indien expandieren, aber auch das Geschäft mit Offshore-Windkraft weiter vorantreiben. Den Jahresausblick für 2010 bekräftigte Hochtief und konkretisierte seinen mittelfristigen Ergebnisplan.

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