Baukonzern: Hochtief-Tochter Leighton verdient mehr als erwartet

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Hochtief-Tochter Leighton verdient mehr als erwartet

Einst war die Hochtief-Tochter Leighton das Sorgenkind des größten deutschen Baukonzerns Hochtief. Aber das Blatt scheint sich für das australische Unternehmen zu wenden.
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MelbourneDie australische Hochtief-Tochter Leighton hat nach eigener Einschätzung in den sechs Monaten bis Ende Dezember 2011 mehr verdient als bislang prognostiziert.

Das einstige Sorgenkind des größten deutschen Baukonzerns teilte am Montag mit, es rechne jetzt mit einem Gewinn nach Steuern von etwa 270 Millionen australischen Dollar (219 Millionen Euro).

Bislang hatte Leighton für das halbe Jahr rund 250 Millionen australische Dollar angepeilt. Die Geschäfte in Australien und Asien seien besser gelaufen, begründete das Unternehmen die Anhebung der Prognose.

Im Sommer herrschte Tumult in der Management-Spitze von Leighton. Einen Tag nach dem Rücktritt von Verwaltungsratschef David Mortimer hatte das Unternehmen überraschend Hamish Tyrwhitt zum neuen Chef ernannt. Er löst David Stewart ab, der nur acht Monate im Amt war.

Gleichzeitig gab Hochtief bekannt, Stephen Johns ersetze an der Verwaltungsratsspitze Mortimer. Dieser war mit sofortiger Wirkung zurück getreten - nach 14 Jahren im Verwaltungsrat, fünf davon an der Spitze.

Australische Anleger hatten geschockt auf diese Entwicklungen reagiert.

Urs Wälterlin
Urs Wälterlin
Handelsblatt / Korrespondent
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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