Baukonzern
Hochtief treibt Verkauf des Service-Geschäfts voran

Der Baukonzern Hochtief hat Insidern zufolge die Société Générale mit der Veräußerung seines Servicegeschäfts beauftragt. Zudem sollten die BNP Paribas und Macquarie Optionen für die Töchter HTP und Formart prüfen.
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FrankfurtDer Bauriese Hochtief treibt die vom neuen Chef Marcelino Fernandez Verdes angestoßenen Pläne zum Verkauf seines Service-Geschäfts Finanzkreisen zufolge voran. Der Essener Konzern habe die Societe Generale mit der Veräußerung seines Dienstleistungsgeschäfts Service Solutions beauftragt, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Mittwoch Reuters.

Zudem sollten die Banken BNP Paribas und Macquarie Optionen für die Zukunft der Töchter HTP und Formart prüfen, die der Konzern ebenfalls zur Disposition gestellt hat, hieß es weiter. Die beiden Immobilien-Entwickler könnten etwa Partnerschaften eingehen, hatte Hochtief bereits erklärt. Die Informationen zu den Banken wollte ein Hochtief-Sprecher nicht kommentieren.

Der vom spanischen Hochtief-Mehrheitseigner ACS entsandte Verdes hatte angekündigt, den Baukonzern umkrempeln zu wollen. Hochtief solle sich wieder auf seine Wurzeln besinnen: den klassischen Baubereich. So soll Hochtief profitabler werden. Der spanische Manager hatte deshalb den Dienstleistungsbereich zum Verkauf gestellt, auf den unter anderem die Wettbewerber Bilfinger und Strabag ein Auge geworfen haben. Zudem will Hochtief auch weiterhin sein Flughafengeschäft und die Immobilien-Tochter Aurelis veräußern.

Der Bereich Service Solutions übernimmt die Bewirtschaftung von Gebäuden. Von einem Verkauf dieses Geschäftes wären rund 5700 Mitarbeiter betroffen. Hochtief beschäftigt weltweit rund 80.000 Menschen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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