Baukonzern
Oligarch Deripaska kauft Strabag-Anteile zurück

Der russische Oligarch Oleg Deripaska kauft vorerst 17 Prozent an Strabag zurück. Deripaska hatte sich 2007 bei der Strabag mit einem Viertel eingekauft.
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HB WIEN. Der russische Oligarch Oleg Deripaska kauft vorerst 17 Prozent seines Aktienpaketes am österreichischen Baukonzern Strabag SE zurück. Eine entsprechende Vereinbarung sei zwischen der Rasperia Trading Ltd., einem Unternehmen des russischen Industriekonzerns Basic Element, und den Strabag-Kernaktionären, der Haselsteiner Gruppe und Raiffeisen/UNIQA Gruppe, getroffen worden, teilte Strabag am Montag mit. Das Closing erfolge am 30. November 2010.

Der Ausübungspreis für den Rückkauf der 19.380.000 Aktien sei mit 19,25 Euro pro Aktie festgesetzt worden. In Summe entspreche das 373,065 Millionen Euro. Mit dieser 17-prozentigen Beteiligung sei Deripaska auf Basis des bestehenden Syndikatsvertrages zwischen den Kernaktionären und der Rasperia Vollmitglied im Aktionärssyndikat.

Außerdem vereinbarten die Mitglieder des Syndikats, die Kaufoption auf die restlichen acht Prozent bis 15. Juli 2014 zu verlängern. Deripaska hatte sich 2007 bei der Strabag mit einem Viertel eingekauft. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise musste er sich aber von Beteiligungen trennen. Unter anderem musste er auch seinen Anteil an Hochtief verkaufen. Das Paket an der Strabag wurde damals von der österreichischen Raiffeisen-Gruppe und von Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner aufgenommen. Dem Russen war aber eine Rückkaufoption eingeräumt worden.

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