Baukonzern
Strabag will Durststrecke 2015 überwinden

2015 aus der Krise: Der Baukonzern Strabag will bereits im laufenden Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen schreiben. Die Veröffentlichung der Bilanz des vergangenen Jahres könnte dem Konzern noch einen Dämpfer versetzen.
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WienDer österreichische Baukonzern Strabag sieht sich bereits 2015 wieder auf Wachstumskurs. Dank einer hohen Nachfrage im deutschen Hoch- und Ingenieurbau sowie Kostensenkungen sollen Bauleistung und operativer Gewinn bereits im laufenden Jahr - und nicht wie bisher angekündigt erst 2016 - wieder steigen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Große Investitionssprünge durch die öffentliche Hand erwartet der Wiener Konzern allerdings noch nicht.

„Wir gehen davon aus, dass sich unsere bisherigen Anstrengungen, das Risikomanagement zu verbessern und die Kosten zu senken, 2015 im Ergebnis bemerkbar machen werden“, sagte Strabag-Chef Thomas Birtel. Konkret stellt der Konzernchef eine Bauleistung von rund 14 Milliarden Euro und einen Betriebsgewinn (Ebit) von mindestens 300 Millionen Euro in Aussicht.

Im vergangenen Jahr dürfte der Konzern hingegen nicht recht vom Fleck gekommen sein. Für 2014 bekräftigte der Firmenchef, das Ebit zumindest auf dem Vorjahresniveau von 260 Millionen Euro halten zu wollen. Die endgültigen Ergebnisse für 2014 will das Unternehmen am 29. April veröffentlichen. Die Bauleistung sei im vergangenen Jahr bei 13,6 Milliarden Euro stagniert, während der Auftragsbestand um sieben Prozent auf 14,4 Milliarden Euro gestiegen sei.

Ursprünglich war die in Deutschland und Südosteuropa tätige Firma aufgrund des Preiskampfes in der europäischen Baubranche von einer Durststrecke bis 2016 ausgegangen. Dank der erwarteten positiven Entwicklung im laufenden Jahr komme Strabag auch ihrem Ziel einen Schritt näher: Das Unternehmen will 2016 eine operative Marge von drei Prozent erreichen. 2013 hatte die Marge 2,1 Prozent betragen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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