Baukonzerne
ACS erhöht Anteil an Hochtief

Der spanische Großaktionär von Hochtief, ACS, hat seinen Anteil an dem deutschen Baukonzern auf rund 30 Prozent erhöht. Mit einer Übernahme durch ACS rechnet Hochtief aber nicht.

HB DÜSSELDORF/MADRID. "Wir haben keine Erkenntnisse, dass ACS etwas am Status quo ändern will", sagte ein Hochtief -Sprecher am Montag in Essen. Der Baukonzern ACS hatte zuvor erklärt, seinen Anteil an Hochtief aufgestockt zu haben. Der rechnerisch höhere Anteil sei aber nur über Derivate zustande gekommen, teilte ACS mit.

ACS war im vergangenen März bei seinem größten deutschen Konkurrenten eingestiegen. Die Spanier hatten für rund 1,3 Mrd. Euro das Anteilspaket von 25,1 Prozent der Münchener Beteiligungsgesellschaft Custodia des Milliardärs August von Finck an Hochtief übernommen. ACS hatte damals versichert, den Anteil nicht deutlich aufstocken zu wollen.

Der spanische Konzern, der sich im Bau- und Energiegeschäft engagiert, kündigte bei der Bilanzvorlage in Madrid an, den Gewinn 2008 um rund 15 Prozent steigern zu wollen. Die Umsätze sollen zwischen zehn und 15 Prozent zulegen. Im vergangenen Jahr hatten die Spanier ihre Gewinne deutlich um 24 Prozent auf 1,55 Mrd. Euro in die Höhe schrauben können - unter anderem auch durch Beteiligungsverkäufe und Wertsteigerungen bei ihrem Hochtief -Engagement.

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