Baukonzerne
Hochtief erhöht Jahresprognose

Mit den am Donnerstag vorgelegten Quartalszahlen übertraf Hochtief durchgängig die Erwartungen der Analysten und erhöhte zudem die Prognose für das Gesamtjahr.

HB ESSEN. Deutschlands größter Baukonzern Hochtief setzt seinen Rekordkurs fort. Im ersten Halbjahr konnte das Essener Unternehmen seinen Konzerngewinn mit 79 Millionen Euro mehr als verfünffachen.

Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich um 61 Prozent auf 292 Millionen Euro. Der Auftragseingang stieg um 35 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro, wie der Konzern in seiner am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbilanz mitteilte.

Ausschlaggebend für die gute Geschäftsentwicklung sind nach Konzernangaben insbesondere das internationale Geschäft mit Großaufträgen im asiatisch-pazifischen Raum, der positive Geschäftsverlauf in Europa und die zunehmenden Auftragseingänge von Hochtief Americas.

"Der Konzern liegt voll auf Kurs", betonte Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter. Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung hob der Konzern seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Hochtief erwartet nun einen Auftrageingang und Auftragsbestand nicht mehr unter, sondern auf dem Vorjahresniveau und einen Konzernumsatz, der das Rekordniveau 2007 übertrifft.

Das Vorsteuerergebnis soll nicht mehr auf, sondern über dem hohen Niveau von 2007 liegen und auch der Konzerngewinn soll den Vorjahreswert übertreffen.

Auch das Sorgenkind des Konzerns, das deutsche Hochbaugeschäft, habe sich signifikant verbessert, betonte Hochtief. Für das Gesamtjahr werde hier nun ein deutlich verbessertes Gesamtergebnis mit schwarzen Zahlen aus den Projekten erwartet. Dennoch will der Konzern die Ressourcen der Tochtergesellschaft Hochtief Construction "in einem letzten Restrukturierungsschritt nochmals anpassen".

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