Baukonzerne
Strabag steigert Gewinn kräftig

Der österreichische Baukonzern Strabag hat in den ersten neun Monaten einen deutlichen Gewinnanstieg erzielt. Unter dem Strich stieg der Nettogewinn um 56 Prozent auf 108,7 Millionen Euro.

WIEN. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 22 Prozent auf 391,4 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit etwas mehr gerechnet.

Die Bauleistung betrug in den ersten neun Monaten 9,382 Milliarden Euro, ein Plus von 23 Prozent. Der Auftragsbestand erreichte Ende September einen neuen Rekordwert von 13,967 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 29 Prozent zum Vorjahr entspricht. Die Österreicher profitierten dabei von ihrem Osteuropageschäft aber auch von der deutschen Tochter Strabag AG sowie Zukäufen.

"Der Auftragsbestand von derzeit knapp 14 Milliarden Euro stellt einen Polster für die verbleibenden Monate des laufenden Geschäftsjahres und für das Jahr 2009 dar", sagte Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner laut Mitteilung. "Ich gehe davon aus, dass sich das Umfeld in den Jahren 2008 und 2009 nur wenig auf unseren Konzern auswirken wird. Ab dem Jahr 2010 wird sich zeigen, welche Bauunternehmen rasch genug auf die Finanzkrise reagiert haben. Ich bin sicher, Strabag wird eines davon sein."

Im Gesamtjahr will der Konzern weiterhin die Bauleistung auf rund 13,3 Milliarden Euro steigern. Darüber hinaus wird eine Erhöhung der EBIT-Marge der Netto-Marge nach Minderheiten erwartet.

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