Baumaschinenhersteller
Wacker Construction mit durchwachsener Zwischenbilanz

Der im Mai an der Börse gestartete Baumaschinenhersteller Wacker Construction hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs seinen Umsatz gesteigert, aber einen Gewinnrückgang verbucht.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 149,4 Mill. auf 160,4 Mill. Euro angewachsen, teilte der Börsenneuling am Donnerstag in Frankfurt mit.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank hingegen belastet von Sondereffekten um 0,5 Prozent auf 18,1 Mill. Euro. Ohne diese Belastungen in Höhe von 2,9 Mill. Euro sei das Ebit um 15,2 Prozent gestiegen, hieß es. Zu den Sondereffekten gehörten unter anderem erhöhte Abschreibungen, ein ungünstiges Wechselkursverhältnis sowie die branchenbezogene Materialknappheit. Unter dem Strich sank der Überschuss von 11,15 auf 10,58 Mill. Euro.

Wacker sieht sich dennoch auf Kurs für weiteres Wachstum im Gesamtjahr. "Für das Geschäftsjahr 2007 streben wir ein weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum an", sagte Unternehmenschef Georg Sick. Mit den rund 155 Mill. Euro Erlös aus dem Börsengang vom 15. Mai 2007 wolle das Unternehmen seine Marktposition auszubauen. Für den Sommer ist der Zusammenschluss mit der österreichischen Neuson Kramer Baumaschinen AG geplant. Das fusionierte Unternehmen käme auf einen Umsatz von rund 900 Mill. Euro und soll den Namen Wacker Neuson AG tragen.

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