Baumaschinenhersteller
Wacker Neuson erwartet 2012 Zuwächse

Keine Anzeichen einer Krise spürt Wacker Neuson. Der Baumaschinenhersteller sieht sich gut aufgestellt und blickt optimistisch auf das kommende Jahr. 2012 soll erstmals mehr als eine Milliarden Euro umgesetzt werden.
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MünchenDer Baumaschinenhersteller Wacker Neuson spürt keine Anzeichen einer nahenden Krise und blickt optimistisch ins Jahr 2012. Auch wenn sich eine Verlangsamung des Marktwachstums ankündige, werde der Konzern schneller zulegen als der Markt, sagte Vorstandschef Cem Peksaglam am Freitag. Im Ernstfall könne aber schnell auf Veränderungen der Nachfrage reagiert werden. Für 2012 geht Wacker Neuson weiter davon aus, erstmals die Umsatzmilliarde zu knacken und eine Rendite (Ebitda-Marge) von über 15 Prozent zu erzielen.

Das Münchner Unternehmen, das Minibagger, Radlader und kleine Geräte zum Aufbrechen, Rütteln oder Stampfen von Boden und Beton herstellt, hatte seine Prognose für 2011 nach einem guten dritten Quartal angehoben. In diesem Jahr will Wacker Neuson den Umsatz auf 945 Millionen Euro steigern und eine operative Marge von rund 15 Prozent erreichen. Eine Abkühlung in Folge der Schuldenkrise in Europa sei im Konzern im vergangenen Vierteljahr nicht spürbar gewesen, sagte Peksaglam. Besonders dynamisch habe sich das Geschäft mit Kompaktmaschinen entwickelt. Finanzchef Günther C. Binder äußerte sich aufgrund des guten Auftragseingangs optimistisch für das vierte Quartal.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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