Baustoffkonzern
Dyckerhoff wächst außerhalb der Grenzen

Der Baustoffkonzern Dyckerhoff hat trotz der anhaltenden Flaute im Deutschland-Geschäft bei Umsatz und Gewinn zugelegt.

HB FRANKFURT. Dyckerhoff steigerte das Betriebsergebnis (Ebitda) in den ersten neun Monaten dank guter Geschäfte in Osteuropa und in den USA um 60 Mill. auf 283 Mill. Euro, wie das Wiesbadener Unternehmen am Montag mitteilte. Der Überschuss legte von Januar bis September um 80 Prozent auf 103 Mill. Euro zu. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 1,04 Mrd. Euro. Der zweitgrößte deutsche Baustoffkonzern nach HeidelbergCement erzielt eigenen Angaben zufolge inzwischen rund zwei Drittel seiner Erlöse im Ausland.

Für das Gesamtjahr erwartet die im Kleinwerte-Index SDax gelistete Gesellschaft nun einen Umsatz über Vorjahresniveau. Bislang hatte Dyckerhoff nur den Vorjahresumsatz von 1,33 Mrd. Euro angepeilt. Zugleich bekräftigte das Unternehmen seine Prognose einer deutlichen Gewinnsteigerung. 2005 hatte Dyckerhoff netto 58,7 Mill. Euro verdient.

Dyckerhoff gehört zu 76,7 Prozent dem italienischen Zementhersteller Buzzi Unicem, der kürzlich ein Übernahmeangebot vorgelegt hatte. Für die Stammaktien bieten die Italiener 40 Euro, für die Vorzüge 37,50 Euro. Buzzi will das Wiesbadener Unternehmen von der Börse nehmen.

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