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Baustoffkonzern: Heidelberg Cement bläst Verkauf von Israel-Geschäft ab

Den Baustoffkonzern Heidelber Cement plagen neun Milliarden Euro Schulden. Der Verkauf des Israel-Geschäfts für 120 Millionen Euro sollte etwas Linderung bringen – doch daraus wird nichts. Die israelischen Wettbewerbshüter haben Bedenken.

Heidelberg Cement trennt sich von nicht-strategischen Einheiten, um den Schuldenberg abzutragen. Quelle: dpa
Heidelberg Cement trennt sich von nicht-strategischen Einheiten, um den Schuldenberg abzutragen. Quelle: dpa

HB FRANKFURT. Der hoch verschuldete Baustoffkonzern Heidelberg Cement hat den Verkauf seines Israel-Geschäfts an Mashav abgeblasen und sucht nun nach neuen Interessenten. Die israelischen Wettbewerbshüter hätten angedeutet, der Veräußerung an Mashav-Initiating and Development ablehnend gegenüberzustehen, teilte Heidelberg Cement am Mittwoch mit.

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Daher sei die im Sommer getroffene Vereinbarung über den Verkauf der Unternehmensanteile beendet worden. Heidelberg Cement erhalte eine Aufwandsentschädigung von umgerechnet gut vier Mio. Euro. Ausgehandelt war eine Verkaufspreis von 120 Mio. Euro.

Den Angaben zufolge hält das Unternehmen aber grundsätzlich am Verkauf seines Israel-Geschäfts fest und prüft nun verschiedene Optionen. Heidelberg Cement trennt sich derzeit von nicht-strategischen Geschäftseinheiten, um seine Schulden weiter abzubauen. Per Ende September lag die Verschuldung noch bei knapp neun Mrd. Euro - binnen Jahresfrist eine Reduzierung um 3,3 Mrd.

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