Baustoffkonzern
Heidelberg Cement profitiert von Kostensenkungen

Ein Kostensenkungsprogramm hat sich für den Baustoffkonzern Heidelberg Cement ausgezahlt. Der Gewinn ist kräftig angestiegen. Einen konkreten Geschäftsausblick wagt Heidelberg Cement dennoch nicht.
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HB STUTTGART. Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im dritten Quartal bei kräftigen Umsatzzuwächsen von seinem Kostensenkungsprogramm profitiert. Der Überschuss kletterte vor Minderheitenanteilen um 81 Prozent auf 368 Millionen Euro, wie das mit Holcim, Cemex und Lafarge konkurrierende Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die in den Monaten Juli bis September verkauften Mengen an Zement, Transportbeton und Zuschlagstoffe hätten über dem Volumen des Vorjahreszeitraums gelegen. Die Erlöse kletterten daher um 12,6 Prozent auf 3,4 Milliarden.

Einen konkreten Geschäftsausblick blieb der Konzern jedoch auch wenige Wochen vor dem Ende des Geschäftsjahres noch schuldig. Vorstandschef Bernd Scheifele sagte, die Nachfrage nach Baustoffen von HeidelbergCement sei zwar gestiegen, es bestünden aber "immer noch Unsicherheiten" über die weitere Entwicklung.

Dazu gehörten die hohe Arbeitslosigkeit in den USA und die Sparprogramme in vielen Ländern. Auch HeidelbergCement werde sein Kostensenkungsprogramm über 300 Millionen Euro für das laufende Jahr zu Ende führen und weiterhin die Reduzierung der noch 8,6 Milliarden Euro hohen Verschuldung in den Vordergrund stellen.

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