Baustoffkonzern
HVB steigt bei Heidelberg Cement ein

Der Mehrheitsaktionär des Baustoffkonzerns HeidelbergCement, Ludwig Merckle, hat seine Beteiligung an dem Unternehmen auf weniger als 75 Prozent reduziert. Fast zeitgleich stieg die Münchener HypoVereinsbank (HVB) Ende Juni mit 6,4 Prozent bei HeidelbergCement ein, wie aus Stimmrechtsmitteilungen vom Donnerstag hervorgeht.

HB STUTTGART. Merckle habe am Dienstag nur noch 72,42 Prozent der Stimmrechte gehalten. Anfang Mai hatte Merckle noch einen Stimmrechtsanteil von 79,52 Prozent gemeldet. Zu diesem Anteil war Merckle als Erbe seines Vaters, des schwäbischen Industriellen Adolf Merckle, gekommen, der sich Anfang Januar das Leben genommen hatte. Merckle senior hatte den Junior im Testament zum Alleinerben bestimmt.

Die von der Familie Merckle in vier Jahrzehnten aufgebaute Firmengruppe mit Umsätzen von zusammengerechnet 30 Milliarden Euro leidet unter einer milliardenschweren Schuldenlast. Zu dem weit verzweigten Firmenimperium gehören der zum Verkauf stehende Ulmer Generikahersteller Ratiopharm, der ebenfalls feilgebotene Pistenraupen-Hersteller Kässbohrer, der Arzneimittelgroßhändler Phoenix sowie die VEM Gruppe mit Sitz in Dresden. Zu VEM zählen mehrere Elektromotorenwerke sowie einer der ältesten Gießereien in Deutschland, die Keulahütte.

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