
HB HEIDELBERG. Umsatz und operatives Ergebnis brachen vor allem wegen einer Nachfrageflaute in Europa und in den USA ein. Der operative Gewinn (Ebitda) sei nach vorläufigen Zahlen im Gesamtjahr 2009 um 28,6 Prozent auf 2,102 Mrd. Euro zurückgegangen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch in Heidelberg mit. Damit traf Heidelberg Cement die Schätzungen der Analysten.
Der Umsatz schrumpfte um 21,6 Prozent auf 11,117 Mrd. Euro.
In Osteuropa und Großbritannien machten dem Unternehmen vor allem negative Währungseffekte zu schaffen. Für das Schlussquartal erwartet Heidelberg Cement Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 404 Mio. Euro. Die Heidelberger rechnen für das laufende Geschäftsjahr nur mit einer langsamen Erholung der Weltwirtschaft. Die Erholung in Europa verlaufe weiterhin zögerlich und die Konjunkturpakete würden ihre volle Wirkung erst im Laufe des Jahres entfalten. Den Sparkurs will der Baustoffkonzern fortsetzen und zusätzlich 300 Mio. einsparen.