Baustoffunternehmen
Heidelberg Cement verkraftet Tiefschläge nur mit Mühe

Die vergangenen Monate waren für Heidelberg Cement nicht einfach: Das Baustoffunternehmen musste mit deutlich gestiegenen Preisen für Energie und Rohstoffe zurechtkommen. Das traf  den Dax-Kontern härter als erwartet.
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HeidelbergDer Baustoffkonzern Heidelberg Cement kämpft mit steigenden Energiekosten und will daher seine Preise noch stärker hochschrauben. Dem Kosten- und Inflationsdruck müsse mit Sparmaßnahmen, gezielten Preiserhöhungen und Treibstoffkostenzuschlägen begegnet werden, teilte Deutschlands Branchenführer am Freitag mit. „Trotz einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind wir mit dem zweiten Quartal nicht zufrieden“, zog Vorstandschef Bernd Scheifele Bilanz unter das gewöhnlich geschäftsträchtige Frühjahrsquartal.

Zwar profitierte Heidelberg Cement vom jüngsten Schuldenabbau und steigerte seinen Überschuss um ein Viertel auf 208 Millionen Euro. Doch der deutliche Anstieg der Energiekosten seit Jahresbeginn konnte durch die bisherigen Preiserhöhungen nicht aufgefangen werden. Das operative Ergebnis schrumpfte daher um mehr als zehn Prozent auf 441 Millionen, und lag damit deutlich unter den von Analysten erwarteten 478 Millionen Euro.

Vorstandschef Scheifele bekräftigte daher das im Januar aufgelegte und bis zum Jahr 2013 laufende Sparprogramm, mit dessen Hilfe der Cashflow insgesamt um 600 Millionen Euro verbessert werden soll. Bisher seien 134 Millionen Euro eingespart worden, rechnete der Manager vor. Ein konkrete Prognose für das laufende Jahr traute er sich nach der ersten Geschäftsjahreshälfte noch nicht zu. Ziel bleibe, den Umsatz und das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr zu steigern, bekräftigte Scheifele lediglich.

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