Bauunternehmen
Französische Vinci liebäugelt mit Hochtief-Concessions

Der französische Baukonzern Vinci plant stärker in das elektrische Ingenieurwesen Deutschlands einzusteigen. Dabei scheint ihn vor allem die Hochtief-Sparte Concessions zu interessieren.
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FrankfurtDer französische Baukonzern Vinci liebäugelt mit der Hochtief-Sparte Concessions. „Wenn es so weit ist, werden wir uns das anschauen“, sagte Vinci-Chef Xavier Huillard der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. „Wir möchten uns in Deutschland im elektrischen Ingenieurwesen entwickeln, im Straßenbau, im Management von Anlagen sowie in der Konzession von Infrastruktur“, ergänzte er. Vinci prüfe permanent Dutzende von Dossiers.

Hochtief will Concessions in abgespeckter Form verkaufen und das in der Sparte gebündelte Flughafengeschäft direkt an Investoren veräußern oder an die Börse bringen. Die weiteren Bereiche, also etwa Mautstraßen, sollen später folgen. Ein erster Anlauf für einen Börsengang von Concessions war 2009 gescheitert. Von dem Verkauf dürfte auch der spanische Großaktionär ACS profitieren, der sich früheren Angaben zufolge noch im ersten Halbjahr die Mehrheit bei Hochtief sichern will.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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