BAVC
Erstmals soll eine Frau die Chemiearbeitgeber führen

Die Chemiearbeitgeber stehen vor einem Führungswechsel der besonderen Art: Margret Suckale soll die erste Frau an der Spitze des BAVC werden. Ab dem 7. Juni soll die BASF-Managerin die Geschicke des Verbands leiten.
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Frankfurt/Wiesbaden/LudwigshafenDer Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) soll künftig erstmals in seiner Geschichte von einer Frau geführt werden. Die BASF-Arbeitsdirektorin Margret Suckale sei vom Verbandsvorstand für die Nachfolge von BAVC-Präsident Eggert Voscherau nominiert worden, bestätigte ein Verbandssprecher am Freitag Informationen der Ludwigshafener Zeitung „Rheinpfalz“.

Auf der nächsten Mitgliederversammlung am 7. Juni in Ludwigshafen solle Suckale zur neuen Präsidentin gewählt werden. Die 56-jährige BASF-Managerin, die im Vorstand des weltgrößten Chemiekonzerns sitzt, gehört bereits als stellvertretende Vorsitzende zum BAVC-Führungsgremium.

Seit 2005 wird der Tarifverband der Chemiearbeitgeber vom derzeitigen BASF-Aufsichtsratsvorsitzenden Eggert Voscherau geleitet. Voscherau war von 2003 bis zu seinem Ausscheiden aus dem BASF-Vorstand im Jahr 2008 stellvertretender Vorstandschef des Ludwigshafener Konzerns.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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