Bayer-Einstieg
Schering-Betriebsrat befürchtet Jobabbau

Der Schering-Betriebsrat befürchtet im Zuge der Übernahme des Berliner Pharmakonzerns durch Bayer einen Stellenabbau in allen Sparten.

HB BERLIN. "Nach Bayer-Aussagen sollen alle Bereiche dazu beitragen - also Produktion, Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung", sagte der Schering-Betriebsratsvorsitzende Norbert Deutschmann der "Berliner Zeitung" (Samstag). Wie viele Jobs es betreffen könnte, vermochte Deutschmann nicht zu sagen. Bayer-Chef Werner Wenning hatte angekündigt, dass in beiden Unternehmen etwa 6000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen.

Deutschmann verlangte eine faire Behandlung der Schering - Mitarbeiter: "Wenn ein Unternehmen sagt, es gibt einen fairen und ausbalancierten Fusionsprozess, muss Schering auch entsprechend behandelt werden. Betriebsbedingte Kündigungen müssen vermieden werden." Zugleich sprach sich Deutschmann für einen Kündigungsschutz aus. In den nächsten Monaten wird bei Bayer über eine Verlängerung des dort bis 2007 geltenden Kündigungsschutzes verhandelt. "Wir erwarten, dass die Dinge, die für Bayer gelten, künftig auch den Schering-Mitarbeitern zustehen", sagte Deutschmann.

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