Industrie
Bayer: EU-Zulassungsantrag für Sorafenib eingereicht

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat jetzt auch bei der europäischen Arzneimittelbehörde Emea einen Zulassungsantrag für das Krebsmedikament Sorafenib eingereicht.

dpa-afx LEVERKUSEN. Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat jetzt auch bei der europäischen Arzneimittelbehörde Emea einen Zulassungsantrag für das Krebsmedikament Sorafenib eingereicht. Mit diesem zentralisierten Verfahren könne ein Medikament in allen Ländern der EU die Zulassung erhalten, teilte das Unternehmen am Montag in Leverkusen mit. Sorafenib wird zur Behandlung bei fortgeschrittenem Nierenkrebs eingesetzt. Im Juli dieses Jahres hatte der Konzern bereits bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) einen Zulassungsantrag gestellt.

Der Zulassungsantrag basiere wie der US-Antrag auf einer derzeit noch weiter geführten Phase-III-Studie an Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs, teilte Bayer weiter mit. Ergebnisse dieser Studie waren im Mai auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (Asco) vorgestellt worden. Demnach verlangsame Sorafenib das Fortschreiten der Erkrankung drastisch.

Sorafenib ist einer der größten Hoffnungsträger im Bayer-Pharmageschäft. Die Forschungen sind hier am weitesten fortgeschritten. Dem Mittel werden insgesamt Spitzenumsätze von bis zu 500 Mill. Euro pro Jahr zugetraut.

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