Bayer-Tochter steigerte Umsatz um 4,6 Prozent
Lanxess-Ergebnis erneut negativ

Lanxess, die Chemietochter des Bayer-Konzerns, hat im dritten Quartal mit minus vier Millionen Euro erneut ein negatives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ausgewiesen. Bayer will Lanxess voraussichtlich Anfang 2005 an die Börse bringen. Im Vorjahr verzeichnete Lanxess ein Defizit von 35 Millionen Euro. Nach Konzernangaben schlugen 2004 Sondereinflüsse von 50 Millionen Euro negativ zu Buche. Davon seien 40 Millionen Euro auf die Bildung einer Umweltschutz-Rückstellung entfallen.

HB LEVERKUSEN. Der Umsatz von Lanxess stieg im dritten Quartal um 4,6 Prozent auf 1,47 Mrd. Euro. Währungsbereinigt legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent zu. Zu dem Umsatzanstieg hätten alle Segmente mit Ausnahme der Performance Materials beigetragen. Hier sei der Umsatz vor allem aufgrund von Rückgängen im Bereich Papierchemikalien um drei Prozent auf 458 Mill. Euro gesunken. Währungsbereinigt habe er auf Vorjahresniveau gelegen.

Von den übrigen drei Bereichen verzeichneten die Engineering Plastics den größten Umsatzzuwachs um 21,8 Prozent auf 386 Mill. Euro. Währungsbereinigt legte der Umsatz um 25,2 Prozent zu. Wie bereits in den Vorquartalen habe das Styrenics-Geschäft durch Mengen- und Preissteigerungen wesentlich zu dieser Verbesserung beigetragen, erläuterte Bayer. Im Bereich Chemical Intermediates stieg der Umsatz um 4,6 Prozent auf 271 Mill. Euro, im Bereich Performance Rubber um drei Prozent auf 338 Mill. EUR.

Lanxess wird voraussichtlich mit Schulden von 1,1 Mrd. Euro in die Eigenständigkeit starten. Lanxess kündigte bereits jetzt eine Reihe von Sofortmaßnahmen an, mit denen das Unternehmen im kommenden Jahr 25 Mill. Euro einsparen will. Bayer hat in Lanxess den Großteil seines Chemiegeschäfts und etwa ein Drittel seiner Kunststoffgeschäfte gebündelt.

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