Beck's-Brauer
Bierdurst in Brasilien hilft Anheuser-Busch Inbev

Die weltgrößte Brauerei Anheuser-Busch Inbev hat im dritten Quartal von einer hohen Nachfrage in Brasilien und Russland profitiert.
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HB BRÜSSEL. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) wies das in Belgien ansässige Unternehmen am Mittwoch auf vergleichbarer Basis einen Gewinn von 3,53 Mrd. Dollar aus, ein Anstieg zum Vorjahr um 9,1 Prozent. Auf AB InBev entfallen rund 20 Prozent der weltweiten Bierproduktion. Dabei ist das Unternehmen insbesondere in Brasilien gut aufgestellt, wo es rund zwei Drittel des Marktes kontrolliert. Dort kletterte der Bierverbrauch um gut zwölf Prozent. In China und Russland legte er jeweils um rund acht Prozent zu. In den weitgehend gesättigten nordamerikanischen und westeuropäischen Märkten sanken die Volumina indes um 1,5 und 4,5 Prozent.

Positiv wirkte sich auch die Kostenverteilung aus. Die höheren Marketingkosten rund um die Fußball-Weltmeisterschaft fielen ins erste Halbjahr und sind damit längst bilanziert. Für das vierte Quartal sagte AB InBev einen noch deutlicheren Gewinnanstieg voraus. AB-InBev-Aktien notierten kurz nach Handelsbeginn in Brüssel mit Abschlägen von knapp zwei Prozent auf 44,15 Euro.

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