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18.03.2007 

Auch bei den Energieversorgern Eon (mehr als 5 Mrd Euro) und RWE (knapp 3,7 Mrd) sprudelten im vergangenen Jahr die Vorsteuer- Gewinne. Insgesamt konnten die Konzerne quer durch alle Branchen zulegen, nur der Chiphersteller Infineon machte in seinem Geschäftsjahr 2005/06 (30. September) einmal mehr Verluste. Dagegen verbuchten Unternehmen wie BASF (6,5 Mrd), BMW (4,1 Mrd) und Linde (2,5 Mrd) gute Gewinne. Nur eine Handvoll Unternehmen konnten beim Vorsteuergewinn nicht die Milliarden-Marke knacken, darunter vor allem kleinere Konzerne wie Hypo Real Estate und adidas.

Kräftig gesteigert werden konnten die Gewinne unter anderem durch den Abbau von Überkapazitäten. „Inzwischen aber sind die Kapazitäten weitgehend ausgelastet“, sagt ifo-Chefvolkswirt Nerb. Daher sei eine überproportionale Steigerung der Gewinne schwerer geworden. „Es ist aber schon noch etwas Luft drin.“

Denn die Konjunktur-Ampeln stehen weiterhin auf grün. Der ifo- Geschäftsklimaindex zum Beispiel gab im Februar wegen der Mehrwertsteuererhöhung zwar leicht nach. Die Stimmung sei insgesamt aber noch immer so gut wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr, betont ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Im Inland hat endlich auch die Binnennachfrage angezogen, und die Weltkonjunktur befindet sich weiter im robusten Aufschwung. Störfeuer seien derzeit kaum in Sicht, sagt Sinn. Zusätzlichen Schwung könnte die Unternehmenssteuerreform bringen.

Entscheidend wird aber nach Einschätzung von Experten weiterhin die richtige Aufstellung jedes einzelnen Unternehmens sein. So dürften auch bei der Vorstellung der Jahreszahlen von Metro und Tui, die am Mittwoch (21. März) als letzte Dax-Unternehmen über ihre Bilanz 2006 berichten, noch offene Sanierungs-Baustellen im Konzern Thema sein.

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