Bei Entwicklungen schneller werden: Wie Siemens-Chef Kleinfeld die Wettbewerbsfähigkeit stärken will

Bei Entwicklungen schneller werden
Wie Siemens-Chef Kleinfeld die Wettbewerbsfähigkeit stärken will

Der neue Siemens-Chef Klaus Kleinfeld will die globale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ausbauen.

HB MÜNCHEN. „Wir müssen weiterhin auf allen Märkten der Welt präsent sein, insbesondere in den aufstrebenden Ländern“, sagte Kleinfeld in einem Interview des Mitarbeitermagazins „Siemens-Welt“. Ziel sei es, möglichst nah am Kunden zu sein. Bereits heute erwirtschafte Siemens 12 Prozent seiner Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum, je 23 Prozent in Amerika und in Deutschland sowie 34 Prozent im restlichen Europa. Das Unternehmen expandiere in Regionen wie China, Indien, Russland und Osteuropa, sagte Kleinfeld. „Deshalb schaffen wir dort auch Strukturen.“ Das könne beispielsweise bedeuten, dass Siemens in den Aufbau einer lokalen Produktion investiere oder in Softwareentwicklung investiere.

Bei der Entwicklung neuer Technologien muss das Unternehmen aus Sicht Kleinfelds schneller werden. Gemessen an der Zahl der eingereichten Patentanmeldungen gehöre Siemens zu den weltweit innovativsten Unternehmen. „Aber der schnelllebige Markt fordert eine weitere Beschleunigung unseres Innovationsprozesses“, sagte Kleinfeld. „Wir müssen hier das Tempo vorgeben, wir müssen die Marktbedürfnisse vorausahnen, unsere Produkte schneller zur Marktreife bringen und Wege finden, wie wir bei Innovationen über alle Bereiche im Konzern hinweg den maximalen Nutzen generieren können.“

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