Industrie
Bei Verkauf des Flughafens Budapest droht Neuausschreibung

dpa-afx/apa BUDAPEST. Die ungarischen Behörden müssen die Privatisierung des Flughafens in Budapest wegen juristischer Streitigkeiten möglicherweise neu starten. Um den Flughafen haben sich auch die deutschen Unternehmen Hochtief und Fraport beworben.

Wie die staatliche Privatisierungsagentur APV mitteilte, bereitet sie ein neues Ausschreibungsverfahren für den Fall vor, dass über die Berufung zu einem Urteil des Budapester Arbeitsgerichts nicht rechtzeitig bis November entschieden wird.

Das Arbeitsgericht hatte vergangene Woche die Ausschreibung für unzulässig erklärt, weil die Belegschaftsvertreter bei der Entscheidung über die Pläne für den Flughafen der ungarischen Hauptstadt nicht angehört worden seien. Die APV hatte umgehend angekündigt, dagegen Berufung einzulegen. Flughafen-Mitarbeiter streikten am 5. September gegen die geplante Privatisierung der Betreibergesellschaft.

Neben Hochtief und Fraport bieten die Flughafenbetreiber BAA aus London, Copenhagen Airports aus Dänemark und Macquarie Airports aus Australien für einen Anteil von 75 Prozent minus eine Aktie. Budapest gilt als der am schnellsten wachsende Luftverkehrsknotenpunkt in Osteuropa. Die zweite Bieterrunde ist ab dem 2. November geplant.

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