Beim Absatz auf Rekordkurs
China-Boom treibt Volkswagen an

Angefacht vom wiederbelebten China-Geschäft hat der Volkswagen-Konzern in den ersten sieben Monaten des Jahres einen neuen Absatzrekord eingefahren. Damit nähert sich der Autobauer mit großen Schritten dem Ziel, 2007 erstmals weltweit mehr als sechs Millionen Fahrzeuge zu verkaufen.

HB HAMBURG. Von Januar bis Juli lieferte Europas größter Autobauer 3,6 Mill. Pkw der Marken VW, Audi, Skoda, Seat, Bentley, Lamborghini und Bugatti sowie VW-Nutzfahrzeuge an die Kundschaft aus, 8,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Allein im Juli, dem bisher verkaufsstärksten Monat, steigerten die Wolfsburger den Absatz um 10,2 Prozent auf 522 000 Fahrzeuge. Im gesamten vergangenen Jahr hatte Volkswagen 5,7 Mill. Fahrzeuge ausgeliefert.

Für den Rekord sorgten in den ersten sieben Monaten große Zuwächse in Osteuropa, China und Südamerika. Dadurch konnte VW einen Rückgang von drei Prozent auf dem Heimatmarkt Deutschland mehr als wettmachen. In Europa kletterten die Auslieferungen um 3,7 Prozent, wobei der Zuwachs vor allem aus Osteuropa stammt. Dort kletterte die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 22 Prozent, während sie in Westeuropa wegen des Rückgangs in Deutschland mit 1,4 Prozent mager ausfiel.

Gute Geschäfte machte Volkswagen in der Region Asien/Pazifik, wo der Konzern 22,5 Prozent mehr absetzte. Allein in China, dem größten Auslandsmarkt, kletterte der Absatz um 26 Prozent.

Den höchsten Anstieg registrierte Volkswagen in Südamerika. Dort entschieden sich fast 29 Prozent mehr für Fahrzeuge des Konzerns. Allein in Brasilien erhöhten sich die Verkäufe um mehr als 30 Prozent. Deutlich niedriger waren die Zuwächse in Nordamerika mit 2,1 Prozent. Auf dem wichtigen US-Markt, wo VW nach wie vor mit Absatzproblemen zu kämpfen hat, legten die Verkaufszahlen um 0,9 Prozent zu.

Angetrieben wurde der Konzern erneut durch den Erfolg der Kernmarke VW, von der weltweit 2,1 Mill. Fahrzeuge verkauft wurden, ein Plus von knapp acht Prozent. Ebenfalls deutlich fiel der Zuwachs der Ingolstädter VW-Schwester Audi aus. Audi kam mit 590 000 Fahrzeugverkäufen auf ein Plus von 9,7 Prozent. Die tschechische Marke Skoda steigerte sich um mehr als 13 Prozent auf 362 000 Auslieferungen, die schwächelnde spanische Seat lieferte dagegen mit 261 000 Verkäufen zwei Prozent weniger aus. Von Nutzfahrzeugen der Marke VW setzte der Konzern gut zehn Prozent mehr ab. Auch Wagen der Luxusmarken Bentley, Lamborghini und Bugatti verkauften sich gut.

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