Beitrag für Refinanzierungsüberlegungen
Cognis zahlt Henkel-Darlehen zurück

Die ehemalige Henkel-Tochter Cognis hat dem Düsseldorfer Konsumgüterkonzern ein 2001 gewährtes Darlehen in Höhe von 350 Millionen Euro zurückgezahlt.

HB DÜSSELDORF. Inklusive Zinsen liege der Gesamtbetrag der in der vergangenen Woche erfolgten Rückzahlung der „Vendor Note“ bei rund 410 Mill. €, teilte Henkel am Dienstag mit. Finanzchef Lothar Steinebach erklärte dazu: „Die Rückzahlung der Vendor Note zum jetzigen Zeitpunkt stellt einen willkommenen Beitrag für unsere Refinanzierungsüberlegungen bezüglich des Erwerbs der Dial Corporation dar“.

Henkel hatte Ende März für 2,9 Mrd. $ den US-Konkurrenten Dial übernommen. Im Zuge der Übernahme hatte Henkel auch erwogen, zur Refinanzierung einen Bond in Höhe von rund 500 Mill. $ aufzulegen. Durch die Rückzahlung dürften diese Überlegungen nun in den Hintergrund treten.

2001 hatte Henkel ihre in der Cognis-Gruppe gebündelten Chemieaktivitäten an eine Investorengemeinschaft aus Permira, GS Capital Partners und Schroder Venture Life Sciences veräußert. Der Transaktion lag ein Unternehmenswert von 2,5 Mrd. € zugrunde. Henkel hatte den Investoren dabei das Darlehen über 350 Mill. € mit bis zu zehn Jahren Laufzeit gewährt.

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