Belastungen von bis zu 52 Millionen Euro
Mannheimer MVV schließt Neuausrichtung ab

Der Mannheimer Energieversorger MVV hat den Konzernumbau zu Ende geführt. Dazu gehört auch der Verkauf der Tochtergesellschaften in Spanien, Portugal und Kroatien. Zuvor hatte der fünftgrößte deutsche Stromversorger das Geschäftsfeld Powerline ausgelagert.

HB MANNHEIM. Das teilte Vorstandschef Rudolf Schulten am Freitag nach einer Aufsichtsratssitzung in Mannheim mit. Für den Konzernumbau würden in diesem Jahr Einmalbelastungen von bis zu 52 Millionen Euro verbucht.

„Wir haben nun unsere Kräfte gebündelt und können jetzt wieder offensiv am Markt wachsen“, betonte Schulten. Schwerpunkte des im SDAX notierten Unternehmens würden künftig die Verteilung von Strom, Gas, Wärme und Wasser sowie die umweltfreundliche Entsorgung und die Fernwärme in Polen und Tschechien sein.

Der Geschäftszweig Powerline (Internet aus der Steckdose) hatte in den drei Jahren seines Bestehens ein Minus von rund 30 Millionen Euro angehäuft. Die Schulden übernimmt nun der Mutterkonzern. Auf der Hauptversammlung des Mannheimer Unternehmens vor einer Woche wurde zur Finanzierung weiteren Wachstums eine Kapitalerhöhung von 20 Prozent beschlossen.

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