Belebung in Asien und in den USA spürbar
Pfeiffer Vacuum leidet unter Euro-Stärke

Neben dem Kurs der Gemeinschaftswährung hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres auch die Konjunkturflaute beim Pumpenhersteller Pfeiffer Vacuum ihre Spuren hinterlassen. Umsatz und Ergebnis gingen deutlich zurück. Für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen dennoch seine Umsatzprognose.

HB ASSLAR. Der Umsatz sei in den ersten neun Monaten um 7,7 % auf 102,3 Mill. € gesunken, teilte die im Technologie-Index TecDax gelistete Gesellschaft am Dienstag mit. Etwa die Hälfte des Erlösrückgangs sei auf den starken Euro zurückzuführen. Des weiteren belaste die ungebrochene Konjunkturschwäche die Geschäfte. Das Betriebsergebnis (Ebit) sei um 24,5 % auf 9,8 Mill. € zurückgegangen. Beim Auftragseingang verzeichnete Pfeiffer Vacuum einen Rückgang von 3,2 % auf 105,7 Mill. €.

Der schwache Dollar-Kurs und die weltweite Konjunkturflaute hatten das Ergebnis von Pfeiffer Vacuum bereits im ersten Halbjahr 2003 einbrechen lassen.

Insbesondere in den USA und in Asien stellt der Konzern aus dem hessischen Asslar derzeit aber eine leichte Belebung der Nachfrage fest. Insbesondere bei dem wichtigsten Produkt des Unternehmens - der Turbopumpe - seien im Vergleich zum Vorquartal als auch zum Vorjahreszeitraum mehr Aufträge verbucht worden. Außerdem konnte Pfeiffer Vacuum im dritten Quartal das Betriebsergebnis um 18,6 % auf fünf Mill. € steigern. Pfeiffer Vacuum hielt zugleich an der Umsatzvorhersage für das Gesamtjahr 2003 von 140 bis 145 Mill. € fest. Zudem erwartet Pfeiffer Vacuum eine zweistellige Ebit-Marge im Gesamtjahr.

Die 1890 als Familienunternehmen gegründete Gesellschaft stellt Vakuumpumpen sowie Mess- und Analysegeräte her. Mit neuen Produkten und erhöhten Vertriebsaktivitäten will Pfeiffer Vacuum früheren Angaben zufolge seine Marktposition wieder stärken. Der Exportanteil von Pfeiffer Vacuum liegt bei 70 %.

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