Belegschaft wächst
Maschinenbauer Trumpf verbucht Rekordumsatz

Die Erlöse des Maschinenbauers Trumpf sind im Geschäftsjahr 2011/2012 um 15 Prozent gestiegen. Außerdem wurde die Belegschaft um mehr als 1000 Mitarbeiter aufgestockt. Demnach beschäftigt Trumpf so viele wie nie zuvor.
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StuttgartDer Maschinenbauer Trumpf hat dank der guten Nachfrage nach Werkzeugmaschinen, Laserschweißanlagen und Medizintechnik den höchsten Umsatz der Konzerngeschichte eingefahren. Die Erlöse seien im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (30. Juni) um 15 Prozent auf 2,325 Milliarden Euro geklettert, teilte das 1923 gegründete Familienunternehmen am Dienstag in Ditzingen bei Stuttgart mit.

Deutlich langsamer als der Umsatz nahm der Auftragseingang zu, der bis Ende Juni lediglich um knapp sieben Prozent auf 2,35 Milliarden Euro stieg. Damit schlägt sich die seit Herbst vergangenen Jahres in der Branche spürbare Verschlechterung der Auftragslage nieder. "Das erste Halbjahr unseres Geschäftsjahres war besser als die zweite Hälfte", sagte eine Sprecherin. Derzeit entwickelten sich die Geschäfte "verhalten".

Beim Gewinn verbuchte Trumpf in der zurückliegenden Finanzperiode ebenfalls einen Zuwachs, nannte aber vor Bilanzpressekonferenz Mitte Oktober noch keine konkreten Zahlen. "Wir erwarten ein Ergebnis, das über dem des vorigen Jahres liegt", sagte Firmenchefin Nicola Leibinger-Kammüller. Im Geschäftsjahr 2010/11 hatte sich Trumpf aus den roten Zahlen herausgekämpft und vor Steuern 185 Millionen Euro verdient. Die Belegschaft wurde seitdem kräftig um mehr als 1000 Mitarbeiter aufgestockt: Mittlerweile beschäftigt das vom Export abhängige Unternehmen gut 9600 Menschen weltweit, so viele wie nie zuvor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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