Bentley
Luxuskarossen auf Ökokurs

Selbst der hochpreisige britische Autobauer Bentley kann sich der CO2-Debatte nicht entziehen und prüft deshalb umweltschonende Maßnahmen für seine Fahrzeuge.

FRANKFURT. „Aktuell bilden wir uns sorgfältig eine Meinung, reden etwa mit der Politik in England. Wenn das Bild rund ist, entscheiden wir im Frühjahr 2008, was wir tun werden“, sagte Bentley-Chef Franz-Josef Paefgen dem Handelsblatt. Mit gleichermaßen schnellen wie umweltfreundlichen Nobellimousinen ist dennoch nicht zu rechnen. „Niemand soll erwarten, dass wir dann ein Drei-Liter-Auto bauen“, sagte Paefgen.

Die PS-starken Bentley-Modelle verbrauchen traditionell eine erhebliche Menge Benzin. Das aktuelle Coupé Continental GT schluckt im Schnitt mehr als 17 Liter auf 100 Kilometern. Auf der Automobilausstellung IAA präsentiert das Unternehmen jetzt eine Extremvariante. Der Basispreis der GT Speed genannten Version mit 610 PS liegt bei rund 205 000 Euro und damit gut 20 000 Euro über dem des Standard-GT.

Auch in der automobilen Königsklasse werden inzwischen Emissionswerte veröffentlicht. Und die sind ebenso spitze wie die Höchstgeschwindigkeit von 326 Kilometern pro Stunde. Continental GT und GT Speed emittieren 396 Gramm pro Kilometer. Im Vergleich zum bisherigen Wert von 410 Gramm zwar eine Verbesserung um 3,5 Prozent, aber meilenweit entfernt von der geplanten EU-Obergrenze von 120 Gramm für das Jahr 2012.

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